Samstag, 03.Dezember 2011
Vom Ende einer Geschichte
...wendet er sich hier der Frage zu, wie viel von unserer Erinnerung im Grunde Selbsttäuschung ist, wie viel Menschen voneinander wissen können und welche Verantwortung ihnen mit diesem Wissen übertragen wird.
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Was hier erzählt wird, ist das Kondensat eines Lebens, das ohne größere Amplituden geführt wurde und auf das sein Protagonist doch nur voll Reue, Wehmut und Scham zurückblicken kann.
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„Vom Ende einer Geschichte“ ist eine ergreifende philosophische Reflexion über die seelischen Schäden, die selbst der vorsichtigste Mensch erleidet und die wir uns wissentlich oder unwissentlich zufügen, und darüber, wie wir mit diesen Beschädigungen umgehen, uns ihnen stellen, sie zu heilen oder zu verdrängen suchen.
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„Es sollte uns doch klar sein, dass die Zeit nicht wie ein Fixativ wirkt, sondern wie ein Lösungsmittel.“
Felicitas von Lovenberg in der FAZ vom 02.12.2011 über das Buch "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes.
19:09 Uhr
(Letzte Änderung: Sonntag, 04.Dezember 2011 11:01)
Kategorien: Literatur, Philosophie, Psychologie
Kategorien: Literatur, Philosophie, Psychologie